Geschichte
1998
An einem Novemberabend im Jahr 1998 trafen sich Diddi (damals noch Spieler im Team Blende), Michael und Andreas (die unbedingt in der Kneipenliga spielen wollten, aber auf Grund der großen Spieleranzahl im Team Blende nicht mehr aufgenommen wurden) in der "Blende" in Düsseldorf-Bilk, und beschlossen, in der "Blende" ein zweites Billard-Team zu gründen. Durch Mundpropaganda und Aushänge waren bald 5 weitere Spieler gefunden und das Team Blende II konnte in seine erste Saison starten.1999 (1. Saison)
Das erste Testspiel, ein Freundschaftsspiel unter Ligaspielbedingungen, gegen das Team Blende (am 02.01.99, also vor Saisonbeginn) endete mit einem blamablen 4:17, und versetzte der anfänglichen Euphorie zunächst mal einen gehörigen Dämpfer. Nachdem jedoch im ersten Ligaspiel direkt der erste Sieg (11:10) eingefahren wurde, war die gute Stimmung wieder hergestellt.Obgleich die Konkurenzfähigkeit durch die 6-Fuß-Tische in der "Blende" doch etwas litt (4 Ligateams waren an 9-Fuß-Tische gewöhnt, 1 Team an einen 8-Fuß-Tisch), standen am Ende der Saison 5 Siege zu Buche, von denen einer jedoch leider wieder aberkannt wurde, da das Team Ross nach der Hälfte der Saison den Spielbetrieb einstellte. Dennoch reichten die Punkte am Ende nur für Platz 8 von 9 Mannschaften.
2000 (2. Saison)
Die zweite Saison zeichnete sich, trotz der inzwischen zeitweilig auf 9-10 Spieler angewachsenen Mannschaftsstärke durch eine recht mäßige Trainingsbeteiligung aus. Zudem polarisierte sich die Liga zunehmend in starke und schwache Teams, was sich zum Teil durch die immer noch unterschiedlichen Tischgrößen erklären läßt. Auch die neu eingeführte Zulassung von Billardsalons als Spielort spielte bei dieser Entwicklung eine gewisse Rolle, fanden doch zunehmend ehemalige Vereinsspieler Zugang zur Liga.Die Saison endete schließlich wieder einmal auf Platz 8 von 9 Teams - diesmal mit nur zwei Siegen. Um endlich den Touch der "zweiten Garnitur" (Blende II) loszuwerden, wurde am Ende der Saison beschlossen, die Mannschaft umzubenennen. Mit einem Anflug von Selbstironie nannte das Team sich fortan Black Out (sich der Doppeldeutigkeit des Namens durchaus bewußt).
2001 (3. Saison)
Die Saison 2001 begann mit dem Ausstieg der Teams Sport's und Tom's, die den eher schwächeren Mannschaften zuzurechnen waren. Somit fielen 4 Spiele gegen Teams weg, die eine mit Black Out vergleichbare Spielstärke aufwiesen. Neueinsteiger NoName war ein Team aus einem Billardsalon und damit große (9-Fuß) Tische gewöhnt. Dennoch wurde die Saison bei einem zwischenzeitlich bis auf 13 Spieler angewachsenen Kader mit 2 Siegen und dem 7. Platz (von 8) abgeschlossen.Bleibt noch zu erwähnen, daß Diddi, unser Gründungsmitglied, nach der Hälfte der Saison aus beruflichen und motivationstechnischen Gründen seinen Ausstieg aus der Liga erklärte.
2002 (4. Saison)
Zur Saison 2002 sank die Spieleranzahl auf 7-9 Spieler. Das Team bekam zunehmend den Druck der "Groß- Tisch-Mannschaften" zu spüren. Das Spielniveau in der Liga stieg. Während sich die meisten Teams spieltechnisch zügig weiterentwickelten, stieg das Leistungsvermögen bei Black Out nur langsam. Auch als im Sommer 2002 die beiden 6-Fuß-Tische durch einen 8-Fuß-Tisch ersetzt wurden, der wiederum im Oktober 2002 von dem heute noch vorhandenen 9-Fuß-Tisch abgelöst wurde, war das Leistungsdefizit in dieser Saison nicht mehr wettzumachen. Die Saison endete mit dem 9. (und letzten) Platz und nur einem Sieg. Der Tiefpunkt war erreicht.Nachdem dann am Saisonende gleich 3 Spieler erklärten im Folgejahr nicht mehr spielen zu wollen, wurde in einer Versammlung die Auflösung von Black Out beschlossen. Mit viel Überredungskunst gelang es den verbliebenen Spielern, die 3 Aussteiger zu einem Neuanfang zu bewegen. Und am gleichen Abend wurde das Team Dreadnought gegründet.
Der Name war schon ein Spaß für sich. Wirklich jedes Team rätselte darüber nach, was der Name wohl bedeutet. Selbst linguistisch beschlagene Spieler mußten passen. Internetrecherchen führten in aller Regel lediglich zu Informationen über englische Schlachtschiffe (HMS Dreadnought, Stapellauf 1906, erstes Einkaliber-Schlachtschiff).
Dem Team kam es jedoch eher auf die wortwörtliche Übersetzung an ("Fürchtet nichts"). Gemeint war ein provozierendes "Wir verstecken uns vor keinem Gegner! Wir nehmen sie, wie sie kommen!". Das Rätselraten sorgte jedenfalls für mindestens ein halbes Jahr für regelmäßige Erheiterung des Teams.

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