Pool-Billard Düsseldorf
Team Dreadnought

Wir spielen 8er-Ball.

Vorwort

Unsere Spielregeln sind kein Regelwerk. Sie stellen nur eine Abstimmung der unterschiedlichen Düsseldorfer "Kneipen-Regeln" dar. Grundlage ist die erste Regelabstimmung vom 8. Mai 1995. Diese Regeln wurden auf Versammlungen Jan. 1997, Nov.1997, Nov.1998, Dez.1999, Jun. 2000, Dez. 2000, Nov.2001, Dez. 2002, Dez. 2003 und Feb. 2006 erneut diskutiert und nach Abstimmungen geändert.

  1. Anstoß
    1. Der Anstoß erfolgt aus dem Kopffeld.
    2. Fällt beim Anstoß die "Schwarze" wird, neu aufgebaut.
    3. Der anstoßende Spieler spielt mit der Farbe ("Volle" oder "Halbe"), die gefallen ist.
    4. Fällt beim Anstoß die "Weiße" oder verlässt den Tisch, ist dies kein Foul. Der gefallene Ball gilt als gewählt. Es spielt der Gegenspieler weiter und darf die "Weiße" im Kopffeld frei positionieren. Es dürfen dann nur Kugeln, die mit vollem Durchmesser außerhalb des Kopffeldes liegen, direkt angespielt werden.
    5. Fallen beim Anstoß sowohl "Volle" als auch "Halbe", so muss der anstoßende Spieler die Farbe ansagen, mit der er weiterspielen will, und diese Ansage durch Versenken einer entsprechenden Farbe bestätigen. Die Bestätigung muss durch einen korrekten Stoß erfolgen. Bei einem Foul (z.B. Weiße fällt) ist keine Farbe gewählt. Es wechselt das Ansagerecht.
    6. Fällt beim Anstoß kein Ball, spielt der Gegenspieler weiter und muss durch Ansage seine Farbe wählen und durch Versenken der entsprechenden Farbe bestätigen. Die Bestätigung muß durch einen korrekten Stoß erfolgen. Bei einem Foul ist keine Farbe gewählt. Es wechselt das Ansagerecht.
  2. Die Weiße
    1. Fällt während des Spieles die "Weiße" oder verlässt den Tisch, ist dies ein Foul. Der Gegenspieler darf die "Weiße" im Kopffeld frei positionieren. Es dürfen dann nur Kugeln, die mit vollem Durchmesser außerhalb des Kopffeldes liegen, direkt angespielt werden.
    2. Fällt beim Anstoß die "Weiße" oder verlässt den Tisch ist dies kein Foul.(siehe §1.4)
  3. Die Schwarze / Spielgewinn / Spielverlust
    1. Gewonnen hat der Spieler, der nach Versenken aller seiner Bälle die Schwarze in die Tasche spielt, in die sein letzter Ball gefallen ist. Fällt beim Einlochen der "Schwarzen" die Weiße, eine weitere Kugel oder verlässt den Tisch, ist das Spiel verloren.
    2. Fällt während des Spiels die Schwarze oder verlässt den Tisch, ist das Spiel verloren.
    3. Haben beide Spieler die "Letzte" in dieselbe Tasche gespielt, spielt der "Zweite" in die gegenüber liegende Tasche.
    4. Versenkt ein Spieler den letzten gegnerischen Ball, so hat der Gegner für die Schwarze freie Taschenwahl (mit Ausnahme der Tasche seines Gegners).
  4. Korrekter Stoß / Fehler
    1. Das Versenken eines Balls (oder mehrerer) der gewählten Farbe ist ein korrekter Stoß und der Spieler spielt weiter.
    2. Nach einer Bandenberührung darf auch über einen Fremdball gespielt werden.
    3. Fällt kein Ball oder ein gegnerischer Ball, ist dies ein Fehler und der Gegenspieler spielt weiter. (siehe V.5 - evtl. auch Foul)
    4. Berührt ein Spieler einen Ball mit dem Queue, Hand oder Kleidung, darf der Ball auf den ursprünglichen Punkt zurückgelegt werden (unbedingt vorher ansagen!) und der Gegenspieler spielt weiter.
  5. Foul
    1. Drei aufeinander folgende Fouls führen zum Verlust der Partie. Aus Gründen der Fairness sind beide Spieler (Doppel) dazu verpflichtet, die eigenen sowie die Fouls des Gegners sofort nach dem Stoß laut mitzuteilen.
      Nicht angesagte Fouls gelten als verfallen. Die Entscheidungen, ob ein Foul vorliegt, treffen die gegeneinander angetretenen Spieler (bei Doppel - das Doppel). Sie entscheiden, ob ein Stoß korrekt ist oder ein Foul vorliegt. Sie können auch beschließen, dass trotz eines Fouls weitergespielt werden darf. Falls es zu keiner Einigung kommt, besprechen die Spielführer beider Teams, wie das Problem zu lösen ist. Im Zweifel ist es möglich, ein Spiel zu wiederholen.
    2. Erfolgt keine Karambolage, so ist dies ein Foul.
    3. Berührt kein Ball vor oder nach der Karambolage eine Bande, ist dies ein Foul.
    4. Das Versenken der Weißen ist ein Foul.
      Sobald eine Partei auf die 8 spielt, und die Weiße fällt, kann der nachfolgende Spieler zur Positionierung der Weißen für diesen einen Stoß das Kopffeld gegen das Fußfeld tauschen. Dies gilt für beide Parteien.
    5. Das direkte Anspielen eines Fremdballs ist ein Foul.
    6. Das Anspielen der Schwarzen - auch über Bande, solange noch eigene Bälle im Spiel sind, ist ein Foul (siehe auch Böses Foul). Wird die Schwarze durch ein Foul verschoben, kann der Gegner entscheiden, ob sie an die ursprüngliche Position zurückgelegt wird. (unbedingt vorher ansagen!)
    7. Verlässt ein Spielball den Tisch, ist dies ein Foul. Fällt der eigene Ball vom Tisch, so wird dieser vom Gegner "press" an eine der kurzen Banden gelegt. Fällt ein gegnerischer Ball, so ist er gefallen.
  6. Böses Foul / Unsportliches Verhalten
    1. Unsportlichkeiten können zum sofortigen Verlust eines Spieles führen. Jeder Spieler ist dazu aufgefordert, sich im Sinn der Liga zu verhalten - Freude am Spiel und dem Treffen zu haben.
      Das bewusste Einsetzen eines vermeidbaren Fouls und Spitzfindigkeiten in der Regelauslegung sind zu unterlassen! Im Zweifelsfall mit dem Gegner über sein Vorhaben sprechen!
      Unsportliches Verhalten kann nicht nur zum Spielverlust, sondern auch zu einer Ligasperre führen!
      Uns aus der Vergangenheit bekannte unsportliche Verhalten waren:
      • Das direkte Versenken der Weißen.
      • Das absichtliche Berühren der Kugeln (mit der Hand, Gegenständen, etc.), auch durch andere Spieler des Teams.
      • Das Anspielen der Schwarzen, wenn diese in einer klar einlochbaren Position für den Gegner ist. (Schwarze wird aus der gegnerischen Tasche geschossen, obwohl man noch Spielbälle auf dem Tisch hat, etc.)
      • Das bewusste Spielen der gegnerischen Farbe.
      • Denkpausen - die maximale Zeit zwischen zwei Stößen ist auf 5 Minuten begrenzt. Unvorhergesehene Unterbrechungen sind mitzuteilen. Die Spielführer sorgen für die Einhaltung.
      Sollten im Spielbetrieb Schwierigkeiten mit Spielern auftreten, ist dieses dem Vorstand innerhalb von 24 Std. mitzuteilen. Der Vorstand entscheidet, ob die Ligaleitung einberufen werden muss.
      Die Ligaleitung kann die Ligasperre eines oder mehrerer Spieler beschließen!